Dr. Oetker Kleine Rührkuchen im Test – Zitronenkuchen, Marmorkuchen und Schokokuchen

Dank kjero durften wir kürzlich Dr. Oetker Kleine Rührkuchen in den Geschmacksvarianten Zitronenkuchen, Marmorkuchen und Schokokuchen testen. Wir haben sie mit den Nachbarn als Mittester ausführlich getestet und waren – das kann vorab gesagt sein – insgesamt sehr begeistert von der Leckerei.

Produktdesign

Das Design der Verpackungen, die in vorwiegend strahlend roter Farbe gehalten sind, spricht uns sehr an. Es ist auf den Punkt gebracht und stellt glaubwürdig den Kuchen dar, wie er auch entpackt aussieht. What you see is what you get.

Entpackt sehen die Kuchen auch sehr lecker aus. Unsere Nachbarin dachte zunächst, als ihr noch nicht bekannt war, dass wir Dr. Oetker Kleine Rührkuchen testen, wir hätten den Kuchen selbst gebacken. Sie war erstaunt, dass Kuchen aus der Verpackung so frisch gebacken aussehen kann.

Konsistenz

Was die Konsistenz der kleinen Kuchen angeht, muss unterschieden werden.

Der Marmorkuchen, der mit einer Schokoladen-Glasur überzogen ist, ist wohl aufgrund des Überzugs stabil, wenn er entpackt wurde.

Da aber der Zitronenkuchen und der Schokoladenkuchen nicht insgesamt mit Glasur überzogen sind, fallen diese nach dem Entpacken, wenn man sie an einem Ende zum Anbeißen hochhebt, auseinander, weil der Teig zu leicht brüchig ist.

An der Konsistenz könnte daher noch etwas verbessert werden.

Wenn man aber weiß, dass die Kuchen schnell durchbrechen können, kann man sie einfach mittig greifen. Dann brechen sie nicht durch.

Snack für unterwegs

Die handlichen Kuchen eignen sich grundsätzlich gut für unterwegs. Wir haben sie als Snack für den Kindergarten und unterwegs mitgenommen und genossen. Auf einem Straßenfest war der Kuchen auch einmal ein schöner Trost, nachdem meine Tochter dort gestürzt war. Sofort war der Schmerz vergessen, der Zitronenkuchen hat ihn unmittelbar geheilt. 😉

Man muss allerdings beim Transport der Kuchen darauf achten, dass man sie stabil gelagert bei sich trägt, weil die Kuchen so weich sind, dass sie in einer flexiblen Handtasche plattgedrückt und dadurch zerbröselt werden. Man kann sie dann nur noch zerkrümelt aus der Verpackung essen, was etwas schade ist.

Bei Hitze verläuft die Glasur leicht, aber dieses Problem besteht wohl bei jedem Produkt aus Schokolade und zeichnet den Dr. Oetker Kuchen nicht speziell aus.

Geschmack

Trotz der verbesserungsbedürftigen Konsistenz muss aber gesagt sein, dass die kleinen Kuchen unheimlich lecker schmecken. Jeder Kuchen für sich ist ein Genuss für den Gaumen. Man kann gar nicht übertreiben, wie lecker der Kuchen ist. Er ist einfach unschlagbar gut.

Meinem Kind hat insbesondere der Zitronenkuchen sehr gut geschmeckt.

Mein eigener Favorit war der Marmorkuchen.

Video

Vom Produkttest meiner Tochter haben wir sogar eine Videoaufnahme gemacht, die ihr euch gerne anschauen könnt.


Fazit

Abschließend können wir sagen, dass der Dr. Oetker Rührkuchen einfach sehr lecker ist. Wir werden ihn sicher einmal wieder nachkaufen und können ihn anderen nur wärmstens weiterempfehlen.

Auch unsere Nachbarn, die als Mittester Kuchen von uns bekommen haben, waren uneingeschränkt schwer begeistert von dem tollen Geschmack.

Punktabzug gibt es leider ausschließlich wegen der Konsistenz der kleinen Kuchen. Wenn diese noch leicht verbessert würde, gäbe es unsererseits die volle Punktzahl.

Testergebnis: 9 / 10 Punkten

Werbung

IZZY Sport Trampolin Test

Dank der Zurverfügungstellung eines Trampolins von IZZY Sport konnten wir ein Trampolin mit Sprungspiel mit Netz der Größe 2,40 Meter testen. Vorab bedanken wir uns sehr für die tolle Kooperation und diese Möglichkeit.

Lieferung und Unboxing

Geliefert wurde das IZZY Trampolin mit Netz und Sprungspiel in zwei großen Kartons durch eine kompetente Spedition.

Das Entpacken der einzelnen Teile war einfach und verursachte nicht viel Müll. Die Kartons waren leicht zu öffnen, um die Einzelteile samt Aufbauanleitung für den Zusammenbau sofort griffbereit zu haben. Den Fotos könnt ihr entnehmen, welche Teile mitgeliefert wurden. Es war auch für den Zusammenbau Werkzeug dabei.

Aufbau des IZZY Trampolins

Der Aufbau des Trampolins hat eine ganze Weile gedauert, vielleicht insgesamt zwei Stunden, weil wir uns zwischendurch auch versehentlich einmal verbaut hatten. Ich hatte zunächst die Hoffnung, das Trampolin alleine aufbauen zu können, allerdings stellte sich nach dem Aufstellen der metallernen Beine heraus, dass es Manneskraft bedurfte, die Stangen der Beine gut und fest miteinander zu verbinden. Es war also unmöglich, als Einzelperson das Trampolin aufzurichten.

Dankbarerweise war unser lieber Nachbar gleich dabei, das IZZY Trampolin weiter aufzubauen, und ließ dafür seine Malarbeiten sogar liegen. Er zog mit meiner Unterstützung die Stangen eng zusammen, die zuvor nicht richtig ineinander verbunden werden wollten. Und er klopfte mit dem Hammer und einem Stück Holz teilweise die Stangen ineinander, damit sie nicht wieder herausspringen können. Anschließend war allerdings auch sofort erkennbar, dass das Trampolin sehr stabil sein würde, nachdem es richtig zusammengezogen worden war.

Dann brachten wir die Sprungfläche mit dem aufgezeichneten Sprungspiel nach und nach an. Anfangs klappte es noch zuzweit, aber ab etwa der Hälfte hatte die Fläche bereits so viel Zug, dass nur noch eine Person mit viel Kraftaufwand mit dem dafür mitgelieferten Werkzeug die Haken der Sprungfläche in den äußeren Metallring des Trampolins ziehen konnte.

Nach dem Anbringen der Sprungfläche war dann auch alle Sorge, dass das Trampolin einmal wieder auseinanderfallen könnte, verflogen, denn durch die Sprungfläche werden auch die Stangen des Metallrings erneut zusammengezogen und -gehalten. Es ist kaum vorstellbar, dass das Trampolin noch einmal zerstört werden könnte, so stabil ist es.

Die ersten Verständnisschwierigkeiten hatten wir nur bei der Anbringung des Netzes an der Außenseite des Trampolins. Bei dem Gestänge, das seitlich anzuschrauben ist, haben wir zunächst Fehler gemacht. Das war allerdings kein Problem der Bauanleitung, sondern eine Frage des exakten Nachlesens. Beim Aufbau sollte man sich die Anleitung wirklich genau anschauen, bevor man einfach losschraubt. Diese Lektion ist unsererseits gelernt.

Zum guten Schluss wurde das IZZY Trampolin aber doch noch korrekt konstruiert, und es sieht im Original wirklich gut und stabil aus.

Übrigens ist die mitgelieferte Anleitung für das Trampolin selbst eigentlich für die größeren Trampolins gemacht, aber man versteht auch unproblematisch, dass man bei einem kleineren Trampolin einfach nur weniger Stangen zusammen zu bauen hat.

Material

Von dem Material, das für das Trampolin verwendet wurde, sind wir nach rund einem Monat Testen überzeugt. Es ist stabil und robust.

Auch der Aufdruck der Zahlen für das Sprungspiel nutzt sich nicht ab, obwohl wir teilweise schon drei Kinder auf dem Trampolin gleichzeitig springen hatten und es bisher jeden Tag genutzt wurde, da es Freunde wie auch Nachbarn hellauf begeistert und regelmäßig zum Springen anzieht.

Das Trampolin musste bereits mehrere Regenfälle sowie einmal starken Hagel durchstehen, und trotzdem steht es wie eine Eins und hat keinerlei Beschädigungen erlitten. Lediglich die Reinigung ist zeitweilig erforderlich. Aber durch das hohe Netz fällt auf die Sprungfläche auch kaum Schmutz.

Die Sprungfläche des Trampolins selbst ist auch schön glatt und engmaschig und fühlt sich beim Springen sehr gut an. Die Fläche ist weder zu hart noch zu weich zum Springen. Es sind auf ihr unterschiedlichste Sprünge möglich, die Kinder haben darauf wirklich schon fantastische Turnübungen gemacht.

Sprungspiel

Für das Sprungspiel anhand der aufgezeichneten Zahlen ist dem Trampolin auch eine Anleitung mit Spielideen beigefügt. Den Fotos könnt ihr diese entnehmen. Die Liste ist natürlich unendlich erweiterbar. Die Kinder machen auf Dauer ihre eigenen Regeln und denken sich selbst Spiele aus. Insofern wird durch das Trampolin auch zu Kreativität inspiriert.

Video

Möchtet ihr das IZZY Trampolin auch einmal in Aktion sehen? Dann schaut euch unser kleines Video für euch an.

Interesse?

Wenn euch unser Bericht gefallen hat, habt ihr vielleicht selbst einmal Lust auf ein IZZY Trampolin. Dann schaut einfach mal hier bei IZZY Sport vorbei und sucht euch eines aus, das zu euch passt.

Für uns war ein kleineres Trampolin mit Sprungspiel passend, da sämtliche Kinder in unserem Umfeld entweder noch in den Kindergarten gehen oder in der Grundschule sind. Für sie ist es spannend, mit den Zahlen Spiele zu entwickeln, Regeln aufzustellen und danach zu springen. Im Hof ist auch regelmäßig zu hören, wie die Kinder Rechenaufgaben springen und über wirklich Stunden Spaß daran haben.

Testergebnis: 10 / 10 Punkten

Werbung

CB12 First Class Breath Mundspülung

Dank Konsumgöttinnen durften wir die CB12 Mundspülung über einen längeren Zeitraum testen.

Zunächst einmal möchte ich bemerken, dass mir das schlichte, aber auf den Punkt gebrachte Produktdesign gut gefällt. Es wirkt durch seine Farbgebung sportlich.

Die CB12 Mundspül-Lösung habe ich in den üblichen Situationen morgens und abends nach dem Zähneputzen sowie im Härtetest in Extremsituationen getestet, und sie hat bislang bei mir sehr gut bestanden. Sogar im Alltag verbesserten sich auf Dauer insgesamt der Geruch und der Geschmack des Mundes, auch wenn ich CB12 einmal nicht zweimal am Tag verwendet habe. Die Mundflora scheint sich insgesamt durch CB12 zum Positiven zu regulieren.

Der milde, nicht zu scharfe Geschmack der Mundspülung schreckte auch nicht – wie bei vergleichbaren Produkten – von der weiteren Verwendung ab. Vielmehr stimmte mich der milde Geschmack erst einmal skeptisch, da ich mit Mundspülungen bislang Schärfe, die Wirkung erahnen lässt, verband.

Beim Gurgeln war der Geschmack zwar schon etwas schärfer, aber genauso in Ordnung.

Mit den Tagen gewöhnte ich mich zudem immer mehr an CB12. Nach der unmittelbaren Verwendung von CB12 hatte ich allerdings immer ein verstärktes Bedürfnis, länger nachzuspucken, und der Mund wirkte erst einmal etwas trocken. Es entstand der Eindruck, dass sich nicht nur Zahnbeläge unmittelbar lösten, sondern auch Beläge auf Zunge und Gaumen, weshalb ich länger spuckte, bis der Mund sich frei anfühlte. Danach war das Gefühl im Mund aber wirklich frisch und frei, und alle Skepsis schwand.

Eine Mundspülung muss nicht immer scharf sein, um zu wirken.

Nach einem sehr würzigen Salat an einem Abend und einem weiteren Abend mit russischen Mädels (inklusive Bier, Schnaps und ungezählten Likören) auf dem Straßenfest nutzte ich jeweils CB12. Am Morgen danach hatte ich wieder einen guten Geschmack im Mund und keinen Mundgeruch wie üblicherweise ohne Mundspülung nach solchen Extremsituationen.

Insgesamt bin ich mit CB12 also sehr zufrieden und würde die Mundspülung jederzeit weiterempfehlen.

Ich habe die mitgelieferten Reisegrößen auch bereits mit Nachbarn ausgetauscht, die bislang keinerlei Unzufriedenheit angezeigt haben, sondern sich vielmehr begeistert gezeigt haben, weil sie CB12 auch einmal ausprobieren können.

Testergebnis: 10 / 10 Punkten

Werbung

Zewa Wisch & Weg Klassik / Reinweiß

Dank gofeminin und Bild der Frau konnten wir am Produkttest von Zewa Wisch&Weg Klassik sowie Reinweiß teilnehmen. Wir haben jeweils eine große Packung mit vier Rollen Küchentüchern erhalten, um diese ausgiebig zu testen und zu bewerten.

Zur Verpackung

ist zu sagen, dass gleich auffällt, dass sie leicht zu öffnen ist, ohne dass man die Verpackung halb zerreißen muss. Das trifft auf andere Hersteller nicht immer zu.

Schön zu bemerken ist auch, dass nach dem Entpacken der Rollen das Lösen des ersten Tuchs auf der Rolle nicht dazu führt, dass das zweite und vielleicht sogar dritte Tuch eingerissen oder mit abgerissen wird, denn das erste Tuch klebt nicht am zweiten Tuch fest, sondern haftet nur leicht an. So kommt es nicht zu unnötiger, manchmal ärgerlicher Verschwendung von Tüchern beim Abrollen der ersten Tücher.

Erste Testphase – üblicher Haushaltsgebrauch

Zunächst haben wir die Küchentücher ganz normal wie täglich üblich im laufenden Haushalt genutzt, Schmutz damit aufgenommen, feuchte Stellen damit abgetrocknet, Tücher als Unterlage genutzt, um Verschmutzungen durch durchsickernde Flüssigkeiten zu vermeiden, und vieles mehr.

Dabei haben sich die Tücher sehr gut bewährt. Es sind keine Unannehmlichkeiten entstanden. Die Tücher sind nicht gerissen, und sie haben nicht gefusselt. Sie hielten jede Feuchtigkeit problemlos.

Zum Ende des Produkttests hin wollte ich es dann allerdings noch einmal genauer wissen und die Tücher einem brachialen Härtetest unterziehen, um den Qualitätsanspruch der Tücher herauszufordern.

Zweite Testphase – radikaler Härtetest

Ich nahm beide Sorten der Zewa Wisch&Weg Küchentücher mit in den Hof, in dem seit wenigen Monaten diverse Utensilien standen, die unter anderem nach mehreren Regenfällen zu reinigen waren, zum Beispiel Fahrräder, Roller, ein Bobschlitten, die Mülltonnen und mehr.

Der Beschreibung der Produkttestanleitung nach entstand der Eindruck, dass die Zewa Küchentücher dem Grunde nach wie Putztücher und Waschlappen verwendet werden können, weil sie im feuchten Zustand reißfest, wringfest und zum Schrubben geeignet sein sollen. Ob das Produkt dem ersten Eindruck standhalten würde, wollte ich beim Reinigen der Gerätschaften im Hof einmal ausführlich testen.

Dabei kam ich zum folgenden Ergebnis, das ich auch anhand der Fotos dokumentiert habe:

Die Reinigung zum Beispiel des Bobschlittens konnte erfolgreich mit den Zewa-Tüchern durchgeführt werden. Dabei musste ich beispielsweise auch einmal mit den Tüchern in kleinen Ecken schrubben. Im Wesentlichen kam es dabei zu keinen Rissen in den Tüchern, allerdings habe ich lange Fingernägel – was insbesondere bei Frauen ja nun nicht unüblich ist -, und dadurch kam es doch bei der hohen Belastung einmal zu einem Riss im Zewa-Tuch. Ohne lange Fingernägel wäre das vermutlich allerdings nicht passiert.

Einer unserer Roller hat eine rauhe Fläche auf der Trittfläche, die fast schon grobkörnigem Schmirgelpapier ähnlich ist. Ich schrubbte recht kräftig darüber, um Schmutz zu lösen. Dass das Zewa-Tuch dem nicht ganz standhalten würde, war durchaus zu erwarten, aber ich muss sagen, dass ich einen größeren Schaden am Tuch erwartet habe als tatsächlich entstanden. Das Tuch erwies sich als trotzdem recht robust.

Letztlich habe ich mit den Zewa-Tüchern die Geräte im Hof alle säubern können. Mein lieber Nachbar kam schon in den Hof und meinte scherzhaft, ich könnte gerne auch sein Fahrrad noch putzen. Als ich ihm eine Rolle Zewa anbot, damit er selbst schrubben kann, lehnte er dankend ab. Eines kann Zewa eben leider noch nicht – von selbst putzen. 😉

Dritte Testphase – Härtetest in der Küche

Nach dem Test im Hof setzte ich den Härtetest in der Küche fort. Ich feuchtete ein Zewa-Tuch an und schrubbte damit kräftig über die Arbeitsplatte in der Küche, die aus glattem Holz besteht. Es entstanden dabei wie auch im Hof zuvor keine Fussel. Allerdings kam es dann doch zu Schürfungen am Tuch. Ein Blatt des Tuchs riss dadurch ein, aber das Tuch riss nicht komplett durch. Insofern hat das Tuch insgesamt doch gut bestanden.

Danach feuchtete ich ein weiteres Tuch ordentlich an und unterzog es kräftiger Auswringbelastung. Auf dem Foto hierzu sieht man sicher gut, dass das Tuch bis zum bitteren Anschlag getestet wurde. Und es hielt tatsächlich stand. Es kam zu keinem Riss. Anschließend war das Tuch auch nur noch geringfügig feucht und konnte erneut zum Reinigen des Herds benutzt werden.

Fazit

Im Ergebnis kann über die Rissfestigkeit der Zewa-Tücher sicherlich auf hohem Niveau gestritten werden, aber ich muss durchaus Kudos dafür geben, dass die Tücher erst bei wirklich hoher Belastung eingerissen sind oder zumindest an der Oberfläche verletzt wurden.

Was Fussel betrifft, sind diese auch erst auf Schmirgelpapier ähnlicher Oberfläche entstanden, in keinem Fall bei üblicher Anwendung auf glatten Oberflächen. Das können andere Küchentücher nicht immer von sich behaupten.

Das zerstörungsfreie Auswringen war auch in ausgezeichneter Weise möglich und hinterließ einen sehr guten Eindruck bei mir.

Mit dem Produkt insgesamt – und das meine ich unterschiedslos betreffs Klassik sowie Reinweiß – war ich äußerst zufrieden, weshalb ich es wärmstens weiterempfehlen kann.

Der Produkttest hat sehr viel Spaß gemacht, denn die Küchentücher waren äußerst kooperativ. 😉 Wer hätte zudem gedacht, dass man nur mit Zewa einen verschmutzten Hof reinigen kann? Normalerweise hätte ich dafür einen festen, groben Putzlumpen aus Stoff genommen. Tatsächlich geht es aber auch problemlos nur mit Zewa.

Testergebnis: 9 / 10 Punkten

Werbung

Sensapolis Indoor-Freizeitpark in Böblingen-Sindelfingen

Gestern waren wir bei „Sensapolis“ in Böblingen-Sindelfingen bei Stuttgart. „Sensapolis“ ist ein Indoor-Spielplatz bzw -Freizeitpark. Der Besuch war spontan, aber stellte sich als eine tolle Entscheidung heraus. Der Spielplatz ist nicht nur für kleine Kinder gut geeignet, sondern auch für die ganz Großen. Manche der Attraktionen sind nur für Kleine gedacht, manche eher für Große ab ca. 1,40m.

Das Märchenschloss

sticht natürlich in der riesigen Halle, welche durch das Schloss unterteilt ist, optisch sofort hervor. Es ist eine echte Augenweide. Innen ist es auch sehr schön und kreativ gestaltet. Außerdem befinden sich darin die Räumlichkeiten der Bastelwerkstatt, in der regelmäßig mit Kindern aller Altersstufen unter hilfsbereiter, geduldiger Anleitung gebastelt wird.

Das Raumschiff

ist riesengroß und ist das Tor zu einer spannenden Rutsch-, Spiel- und Lern-Landschaft. Die Rutschen sind teilweise richtig lang, man muss darauf mit Rutschmatten rutschen. Wir haben die meisten Rutschen ausprobiert und hatten sehr viel Spaß dabei. Die steilste Rutsche habe ich mich allerdings nicht gewagt zu rutschen. Der nette Herr, der den Zugang kontrollierte, wollte mich zwar davon überzeugen und meinte, ich sei doch schon 6 Jahre alt und dürfe daher rutschen. Ich bestand aber darauf, dass ich bestimmt erst 5 Jahre alt sei und wirklich dort nicht rutschen könne. 😉 Ein anderer Mitarbeiter des Parks erzählte mir später, man spürt beim Rutschen auf der sehr steilen Rutsche den Körper etwas abheben, was schon beängstigen kann, aber die Rutsche soll wirklich Spaß machen. Wer also weniger ängstlich ist und es steil mag, der wird wohl begeistert sein.

Innerhalb des Raumschiffs findet man einige verschiedene Spielaktivitäten, zum Beispiel Schießspiele und einen runden Tisch, an dem man mit vier Mann Platz nehmen kann, um an Monitoren im Wettstreit Quizfragen zum Thema Weltraum zu beantworten. Es gibt auch einen Videoraum und weitere Zugänge zu Rutschen oder Krabbelgängen. Der Innenraum ist so gestaltet, wie man sich einfach ein Raumschiff vorstellt. Es ist wirklich toll gemacht. Teilweise erinnert es auch an die „Alien„-Filmreihe, was meine Kleine allerdings etwas verängstigte, weshalb sie einmal flüchten ging.

Das Piratenschiff

steht leider etwas abseits, weshalb es für mein Auge etwas unterging, aber ich konnte sehen, dass dort viele Kinder sehr viel Spaß hatten. Vor dem Schiff ist eine kleine Wasserstraße, in der die Kinder in Wasser plantschen und spielen können. Mitten in einer Halle eine solche Möglichkeit zu bieten, ist für Kinder natürlich toll.

Der Flying Fox

ist eine Seilrutsche, die sehr weit oben an der Decke entlang angebracht ist. Nachdem man seine Kletterausrüstung am Boden angezogen hat, muss man den hohen Baum in der Halle bis ganz oben zum Baumhaus hochklettern, um sich dort an das Seil schnallen zu lassen. Man läuft regelrecht in den Absprung und rutscht eine recht weite Strecke durch die Halle bis zum Schloss, wo man aufgefangen wird. Ich hatte Höllenangst, weil ich derzeit etwas unter Höhenangst leide. Schon das Klettern auf den Baum war für mich anstrengend. Als ich oben ankam und meine Sandalen als nicht ausreichend bemängelt wurden, war ich fast erleichtert und dachte, ich müsse wieder runtergehen. Aber ausnahmsweise durfte ich dann doch mit der Seilrutsche fliegen und kam also doch nicht mehr aus der Nummer raus. Ich bin allerdings froh, meine Angst überwunden zu haben, denn das Schlimmste war nur der erste Schritt ins Nichts, das Rutschen war gar nicht schlimm, sondern machte Spaß. Durch den Adrenalin-Kick realisierte ich auch gar nicht so sehr, wie hoch oben die Seilrutsche wirklich angebracht ist.

Man sollte jedenfalls feste Schuhe mitbringen, weil einige Attraktionen wie auch die Kartbahn aus Sicherheitsgründen nur mit verschlossenen Schuhen zugänglich sind.

Klettern

kann man an der Hallendecke im Hochseilklettergarten, an der Kletterwand und auf dem Adventure Trail. Der Hochseilgarten sah wirklich abenteuerlich aus. Die Kletterwand ragte an der Hallenwand bis zur Decke hoch und war gut frequentiert. Ich habe mich nur an den Adventure Trail gewagt und hatte dabei viel Spaß, weil die Kletterattraktion wirklich schön und kreativ gestaltet ist.

Die E-Kartbahn Sensadrom

habe ich einmal für 4 Euro getestet und war wirklich begeistert. Man muss sich zunächst zum Beispiel via Facebook in das Kart-Renn-System einloggen. Sobald man angemeldet ist, bekommt man – bis auf die Sturmhaube, die nochmals 1,50 Euro kostet – die nötige Ausrüstung und einen Kart zugewiesen. Man fährt immer mit mindestens einer weiteren Person im Rennmodus, die Bestzeiten werden jede Runde gespeichert, am Ende des Rennens gibt es immer eine Bestenliste, die man dann auch per Email zugeschickt bekommt. Es gibt Tages-, Wochen- und Monats-Bestenlisten, die man per Email im Anschluss an das Rennen erhält.

Die Rennstrecke selbst ist toll großzügig und übersichtlich auf 300m Länge gestaltet. Man fährt zum Teil in den Keller und zum Teil ein Stockwerk nach oben. Die Karts sind Elektrofahrzeuge, aber haben wirklich ordentlich Speed und beschleunigen gut. Weil sie schön breit sind, liegt man auch gut auf der Straße, selbst wenn man mit voller Geschwindigkeit in die Kurven brettert. Man kann wirklich richtig Gas geben, was ich natürlich auch getan habe. 😉 Die besten Fahrer schaffen die Strecke normalerweise in um die 27 Sekunden, im Durchschnitt fahren die Gäste wohl aber rund 50 Sekunden lang. Man sollte etwas darauf achten, dass man nicht mit zu ängstlichen Fahrern auf der Strecke fahren muss, wenn man wirklich Gas geben will, aber selbst dann bleibt genug Raum zum Heizen.

Sonstiges

Man entdeckt darüber hinaus fast an jeder Ecke etwas neues Schönes, wo man sich länger aufhalten kann, zum Beispiel auch ein Kleinkinderbereich mit diversen Spielmöglichkeiten, einen Raum mit diversen Experimenten etc. Es ist wirklich für jede Altersstufe und auch für die Eltern einiges an Beschäftigung da. Wir hatten über Stunden viel Spaß.

Der Eintrittspreis von 18 Euro pro Kopf war zwar heftig, aber hat sich meines Erachtens doch gelohnt. Für diesen Preis bekommt man wirklich den Tag ausfüllenden Freizeitspaß geboten, es wird nicht langweilig. Das Essen in den Restaurants wie auch die Getränke kommen dann natürlich noch hinzu, halten sich aber preislich in noch verträglichem Rahmen und sind auch genießbar.

Was außerdem zu honorieren ist, ist, dass die Mitarbeiter wirklich ausnahmslos außerordentlich freundlich, humorvoll und hilfsbereit sind und auch einmal mit den Gästen plaudern. Da macht ein Freizeitparkbesuch umso mehr Freude, und man wünscht sich, bald einmal wieder Gast sein zu dürfen.

Übrigens stehen in „Sensapolis“ einige thematisch unterschiedlich und schön gestaltete Räume für Feiern von Kindergeburtstagen zur Verfügung. Auch das ist sicher eine Überlegung wert, auch wenn man weiter entfernt wohnt.

Testergebnis: 10 / 10 Punkten