Produkttests

Simba Dickie Color Me Mine Diamond Summer Party Heart Bag & Fashion Bag Test

Wir durften von Simba Dickie Color Me Mine den Diamond Summer Party Heart Bag & Fashion Bag testen. Die Kinder-Taschen werden von innen mit Permanent Markers angemalt.

Beide Sommer-Taschen werden in einer kreativen, schönen Verpackung aus Karton dargeboten. Auf der Verpackung erfährt man in kurzen Beschreibungen, wie die Taschen anzumalen sind – nämlich von innen mit Markern, die man zunächst jeweils eine Minute lang schütteln muss, um die Farbe im Stift zu mischen und zum Laufen auf das Kunststoff-Material der Taschen zu bringen.

Color Me Mine Diamond Summer Party Heartbag in rosa

Der Heart Bag ist, wie der Name schon sagt, eine Tasche für Kinder in Form eines Herzes. Herzen und Blüten sowie eine Schleife und Perlen sind darauf abgedruckt und zum Anmalen auf Kunststoff bereit. In der Packung werden vier Permanent Marker mitgeliefert, mit denen eine dauerhafte Einfärbung der Tasche auf der Innenseite möglich ist.

Auf der Verpackung erhält man bereits einen Ideen-Vorschlag, wie man die Tasche anmalen kann, ist aber in der Farbwahl natürlich dennoch frei. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Schön an der Herz-Tasche ist, dass sie per Reißverschluss vollständig verschießbar ist. Zum Bemalen kann die Tasche zudem ganz geöffnet werden, was das Anmalen von innen sehr erleichtert. Hat man erst einmal die Marker eine Minute lang geschüttelt, fällt das Anmalen der Tasche überhaupt nicht schwer.

Es ist auch kein Problem, wenn man von innen etwas auf der schwarzen Linie malt, da man Unfeinheiten auf der Außenseite nicht erkennt. Ist das Ergebnis fertig, scheint es sogar sehr schön ebenmäßig durch den Kunststoff. Die Marker sehen wirklich gut auf dem Material aus, auch wenn man beim Bemalen vielleicht erst einmal etwas Sorge hat, ob es am Ende tatsächlich gut aussieht.

Da nur eine Taschenseite bedruckt ist, ist man mit dem Bemalen auch relativ schnell fertig.

Da die Tasche so schön leicht zu bemalen war, kamen wir insgesamt zum begeisterten

Testergebnis: 10 / 10 Punkten

Color Me Mine Diamond Summer Party Fashionbag in rosa

Der Fashion Bag ist von der Aufmachung her vielmehr eine Kinder Shopping-Tasche. Die Tasche ist recht groß, man kann darin einiges tragen, und sie ist nach oben hin offen.

Sie ist unter anderem mit Blüten, Herzen, einer Schleife und Schmink-Utensilien zum Bemalen bedruckt, man ist bei der Tasche mit dem Anmalen einige Zeit gut beschäftigt. Mitgeliefert werden die gleichen Lackstifte-Farben wie im Heart Bag. Auch gilt Entsprechendes für den Vorgang beim Bemalen der Tasche.

Schwierig erschien hier lediglich, dass die Tasche zwar groß ist und man auch in der Tiefe noch gut an die zu bemalenden Stellen kommt, aber eine gänzliches Aufklappen wie beim Heart Bag nicht möglich ist. Das erschwert die Arbeit beim Malen etwas. Kleine Kinder-Hände und -Köpfe, die gut in die Tasche reichen können, mögen das allerdings anders erleben.

Man kann die Tasche zwar auch von innen nach außen zum Bemalen drehen, aber ich hätte Sorge gehabt, dass dabei etwas kaputt geht.

Der Fashion Bag ist auf jeden Fall sehr schick und modern gestaltet und auch für etwas größere Kinder daher optisch sehr gut geeignet. Mit dieser Tasche macht die erste Shopping-Tour sicherlich Spaß, wenn sie erst einmal toll bemalt ist.

Lediglich wegen des schwierigeren Bemalens als bei der Herz-Tasche kamen wir zum

Testergebnis: 9 / 10 Punkten

Wir empfehlen die Taschen als kreatives Spielzeug gerne weiter und hatten viel Spaß dabei, die beiden Taschen testen zu dürfen. Übrigens könnt ihr sie auch bei Amazon noch einmal anschauen:

Heart BagAmazon Link
Fashion BagAmazon Link

Vielen Dank an Simba-Dickie für die schönen Color Me Mine Produkte, die uns kostenfrei zum Testen zur Verfügung gestellt wurden.

Werbung

Philips Azur Performer Dampfbügeleisen Testbericht

Dank Konsumgöttinnen durften wir das Philips Azur Performer GC3800 Series Dampfbügeleisen in Türkis testen. Das Bügeleisen hat eine sehr spitze SteamGlide Plus Bügelsohle, die auch kleinste Ecken erreichen kann, eine zusätzliche Dampfstoßtaste und ein integriertes Calc Clean System, das auch Abhilfe bei Kalk durch hartes Wasser leistet. Seine Dampfregelung erfolgt automatisch. Das Bügeln soll mit dem Azur Bügeleisen schneller, einfacher und cleverer sein.

Gleich beim Entpacken ist zu bemerken, dass das Dampfbügeleisen mit 1,4 kg leicht und wegen des ergonomisch angenehm geformten Griffs bequem und griffig in der Hand liegt. Steckt man nach dem Lesen der kurzen, leicht verständlichen Betriebsanleitung den mit einem Sicherheitsgriff versehenen Stecker in die Steckdose, heizt das leistungsstarke Bügeleisen sofort das Wasser im im Übrigen sehr leicht zu befüllenden transparenten Tank auf. Es dauert nur zwischen eins und zwei Minuten, bis das Dampfbügeln auch schon losgehen kann. Die Schnelligkeit des Heizvorgangs ist erstaunlich.

Auch recht starrer, faltiger Stoff wird sehr schnell schön geglättet. Die SteamGlide Plus Bügelsohle gleitet dabei schön flüssig über den Stoff, bleibt nicht wie andere Bügeleisen an großen Falten hängen und tropft bei entsprechender Hitze nicht, sondern dampft gleichmäßig.

Um euch das Dampfbügeleisen einmal in Aktion vorzuführen, haben wir ein kurzes Video beim Bügeln mit dem Philips Azur Performer gedreht. Oft sagen bewegte Bilder doch mehr als 1000 Worte.

Im Anschluss an den Bügelvorgang zieht man den Stecker wieder und lässt das Dampfbügeleisen abkühlen. Danach kann man das überschüssige Wasser wieder aus dem Wassertank kippen.

Falls bereits erforderlich, insbesondere nach einem Monat intensiven Gebrauchs des Bügeleisens, kann man die Calc Clean Funktion verwenden, wozu allerdings der Tank erneut bis zur MAX-Markierung mit Wasser aufzufüllen und das Wasser bis zur maximalen Temperatur zu erhitzen ist. Der Reinigungsvorgang ist in der Anleitung des Dampfbügeleisens leicht verständlich und dennoch hinreichend ausführlich beschrieben.

Fazit

Bereits auf Fotos sprach mich die Optik des Philips Azur Performer GC3800 Series Dampfbügeleisens sehr an. Ich war überrascht, als beim Öffnen der Verpackung das Bügeleisen sogar noch ansprechender als auf den Fotos aussah. Die Farbe Türkis finde ich sehr schön. Ich habe sie gewählt, weil ich in den vergangenen Jahren viele Utensilien im Haus bereits in Türkis gekauft habe. Es gibt allerdings auch noch eine Variante des Bügeleisens in Schwarz-Gelb.

Da es kinderleicht war, das Bügeleisen in Betrieb zu nehmen und die Dampffunktion zu aktivieren, hatte ich sehr schnell Spaß beim Bügeln. Ich musste mich nicht erst lange mit technischen Details befassen. Das Bügeleisen ist also nicht zu kompliziert.

Weil das Bügeleisen sehr schnell den Stoff glättet, wird das Bügeln auch nicht baldig zur Tortur, sondern macht Spaß, da rasch ein Erfolgserlebnis zu verzeichnen ist.

Vermutlich könnte nur eine Bügelstation das Bügelerlebnis noch übertreffen, allerdings wäre mir eine Bügelstation zu sperrig für meine Zwecke. Das Philips Azur Performer Dampfbügeleisen lässt sich dagegen schnell verstauen.

Das Versprechen, schneller, einfacher und cleverer bügeln zu können, ist mit dem Philips Azur Performer vollumfänglich eingehalten.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Bügeleisen und kann es uneingeschränkt weiterempfehlen. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis erscheint mir nach der Testphase absolut angemessen. Wenn ich mir ein Bügeleisen anschaffen müsste, würde ich dieses sehr schöne, leistungsstarke Gerät durchaus zu diesem Preis erwerben.

Im Übrigen bietet Amazon das Bügeleisen unter diesem Link hier an.

Testergebnis: 10 / 10 Punkte

Werbung

Clementoni Clempad HD Plus 5.0 Tablet Testbericht

Wir hatten – dankbarerweise – die Möglichkeit, das Clementoni Clempad HD Plus 5.0 Kinder Tablet zu testen. Es handelt sich dabei um ein Spielzeug, mit dem Kinder interaktiv spielend lernen können. Beim Lernspiel hatte mein Kind in unserem YouTube-Video sichtlich viel Spaß. Man kann mit dem Tablet für Kinder ab 6 Jahren unter anderem malen, Musik hören, ein Fotoalbum erstellen, ein Video drehen und chatten. Eltern können zum Beispiel im Erwachsenen-Bereich ein Zeitlimit setzen, die Internetnutzung beschränken und den Lernfortschritt einsehen. In unserem Video stellen wir euch das Pad hier einführend vor:

Wir haben das Clementoni Clempad HD Plus 5.0 Tablet etwa zwei Wochen lang ausführlich getestet und sind begeistert. Das Tablet ist aus stabilem Material. Mitgeliefert wird ein Halter, auf den man das Clempad stellen kann, eine Schutzfolie, die bereits angebracht ist, und eine stoßsichere dicke Schutzhülle, die auch leicht austauschbar ist, natürlich auch ein Ladegerät und eine leicht verständliche Anleitung.

Die Konfiguration des Geräts zu Beginn ist einfach, man wird leicht verständlich durch die Installation navigiert. Das Clempad kann nicht nur auf Deutsch verwendet werden, sondern auch auf etlichen anderen Sprachen, die teilweise schon vorinstalliert sind. Die Oberfläche des Clempads kann individuell angepasst werden, im Erwachsenen-Bereich kann genau festgelegt werden, auf welche Apps das Kind oder auch die Kinder (es können mehrere Profile angelegt werden) Zugriff hat/haben oder nicht. Das Internet kann vollständig deaktiviert oder beschränkt eingeschaltet werden.

Es gibt etliche kostenfreie Clem Apps, mit welchen das jeweilige Kind interaktiv lernen und spielen kann; mein Kind ist von den Tablet-eigenen Apps sehr begeistert. Teilweise können die Apps auch per Arm-Bewegungen gesteuert werden, was wir besonders fantastisch für ein Tablet finden. Bisher kannten wir diese Art der Spielsteuerung nur von größeren Spielekonsolen. Über den Google Play Store können zudem beliebige weitere Apps auf das Clempad geladen werden, wodurch es wie jedes andere Android-Tablet beliebig inhaltlich erweiterbar ist. Natürlich haben auch hier die Eltern die volle Kostenkontrolle über den Erwachsenen-Bereich.

Über den passwortgeschützten Erwachsenen-Bereich kann außerdem kontrolliert werden, wie lange das Kind das Tablet verwendet und welche Lernfortschritte es bereits gemacht hat.

Toll ist auch, dass der Speicher des Clempads per MicroSD-Karte erweiterbar ist. Darauf können auch Medien extern gespeichert werden, um sie mit dem Clempad zu verwenden, zum Beispiel Musik und Videos. Bisher reichte uns allerdings der interne Speicher aus, zumal Clem auch eigene kindgerechte Video-Streams zur Verfügung stellt und die Clem Apps und Funktionen bereits zahlreich und vielfältig genug sind.

Unser Fazit ist wirklich: pure Begeisterung!

Es gibt lediglich einen Punkt, den ich für verbesserungswürdig halte: der Akku. Bei hoher Beanspruchung des Clempads zum Beispiel beim Videodrehen ist der Akku leider für unseren Geschmack zu schnell leer. Andererseits ist das für ein Kinder-Tablet kein allzu großer Minuspunkt, da so die Spielzeit mit dem Tablet eben auch sehr pragmatisch gelöst begrenzt ist und die Eltern nicht erst erzieherisch „eingreifen“ müssen, sondern stattdessen – mit einem Augenzwinkern – zwischendurch unterstützend das Ladekabel reichen dürfen.

Das Clementoni Clempad HD Plus 5.0 Kinder Tablet könnt ihr übrigens hier bestellen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis halte ich übrigens für völlig angemessen und das Clempad zum Beispiel für ein wunderbares – anstehendes? – Weihnachtsgeschenk.

Werbung

LifeStraw® Personal – Persönlicher Wasserfilter

Man muss nicht Outdoor-Fan oder Bergsteiger sein, um den LifeStraw als nützlich zu empfinden. Auch für unterwegs zum Beispiel in Freizeitparks, auf längeren Spaziergängen etc ist der LifeStraw eine tolle Erfindung. Man muss keine großen Wasservorräte mitnehmen, sondern eine Route planen, auf der Wasserquellen zu finden sind. Dann kann man das fließende Wasser per LifeStraw trinken und muss sich wegen Bakterien und ähnlichem keine Sorgen machen.

Da der LifeStraw nur 56g wiegt, ist er auch leicht mitzutragen. Durch seine angemessene Größe ist er leicht zu verstauen. Das Material ist zudem sehr stabil, wodurch er im Gepäck nicht leicht zerbricht. Enthalten ist auch eine ganz kleine Anleitung, die den schnellen und richtigen Gebrauch ermöglicht.

Noch toller wäre der LifeStraw, wenn er Salzwasser filtern könnte. Dann wäre er eine unschlagbar gute Möglichkeit, unterwegs Überleben zu sichern, zum Beispiel auch auf dem Meer.

Ich bin jedenfalls auch so überzeugt und begeistert. Übrigens habe ich das Produkt zum Testen und kostengünstiger erhalten, was aber keinen Einfluss auf meine Meinung hat. Das Preis-Leistungs-Verhältnis finde ich nach meiner Erfahrung mit dem LifeStraw passend.

Auf Amazon hier erhältlich: https://amzn.to/347c7k3

Werbung

REWE Lieferservice Produkttest

Dank Lecker Scouts durften wir den REWE Lieferservice einmal testen und für den Produkttest der Dienstleistung Waren bis zu 50 Euro bestellen. Zum Glück haben wir eine Bestellung aufgegeben, die diverse Testmöglichkeiten bot, wodurch wir die Stärken und Schwächen des Lieferservices sehr gut analysieren konnten.

Online-Portal des REWE Lieferservices

Da ich Neukunde war, war mir das Shop-Portal im Internet bisher nicht bekannt. Dass REWE überhaupt inzwischen einen Lieferservice hat, war mir auch noch nicht bekannt. In Großstädten soll es diesen Service sogar schon seit mehreren Jahren geben. In meiner Region, dem Karlsruher Land, ist der Lieferservice erst seit dem 19. Januar 2015 tätig. Von REWE wurde mir mitgeteilt, dass man nun immer verstärkter auch in die ländlichen Regionen vordringen möchte, nachdem sich der Service in den Großstädten bereits gut aufgestellt hat.

Der Online-Shop erschien sofort sehr übersichtlich und gut strukturiert. Es ist schnell erkennbar, wo man was finden kann. Man erhält notfalls sogar eine Einstiegshilfe entsprechend seiner Bedürfnisse, zum Beispiel wenn man als Familie, Unternehmen oder Kindergarten eine Bestellung aufgeben möchte. Dann erhält man eine Zusammenstellung von Produkten, die man häufig dieser Bedürfnisse entsprechend benötigt.

Um nun einen Liefertermin reservieren zu können – was man als erstes tun sollte -, musste ich zunächst meinen Standort auswählen und mich als Kunde registrieren. Der Registrierungsvorgang verlief denkbar einfach, es wurden einfache Basisdaten abgefragt wie eben Name, Adresse und Emailadresse, die für die Ausführung der Bestellung tatsächlich erforderlich sind. Sehr schnell erhielt ich auch eine Email mit der Bestätigung meiner Registrierung, während ich bereits den Warenkorb parallel dazu füllen durfte.

Ich entschied mich für eine vollkommen vorgabenunabhängige Bestellung und suchte Produkte über die Suchfunktion, die ich im Vorfeld notiert hatte, da wir sie aktuell gut gebrauchen konnten. So ergab es sich, dass wir zum Schluss 18 Produkte aus sehr unterschiedlichen Kategorien hatten – frisches Obst, Tiefkühlware, Ware für den Kühlschrank, eine Haushaltsutensilie und Vorräte für das Frühstück oder zum Kochen.

Die Bestellung über die Suchfunktion fand ich sehr bequem, da bereits bei der Eingabe eines Suchbegriffs erste Produktvorschläge in einem großen Fenster unterhalb des Suchfelds erschienen, die oftmals sofort zu dem passten, was ich tatsächlich haben wollte. Wenn einmal nicht gleich das richtige Produkt erschien, konnte man einfach auf „Alle Suchergebnisse anzeigen“ drücken, um das komplette Sortiment passend zum Suchbegriff zu durchforsten.

Übersichtliche, sinnvolle und eindeutige Kategorien im Menü links halfen dabei, die Suche genauer einzugrenzen, um die Suche zu verkürzen. So war das Surferlebnis auf der Seite von REWE wirklich komfortabel.

Auch die Mengenwahl der Produkte war denkbar einfach, man muss nur auf + oder – im Fenster des Produkts klicken, um die Anzahl festzulegen, die geliefert werden soll. Immer wenn man ein Produkt in den Warenkorb legt, wird auch angezeigt, wieviel Euro an Warenwert noch in den Korb gelegt werden müssen, um den Mindestbestellwert von 40 Euro zu erreichen.

Ist man schließlich fertig mit der Auswahl der zu liefernden Produkte, schaut man sich seinen Warenkorb an, um die Bestellung nochmals zu überprüfen und geht anschließend zur Kasse. Dort kann man dann entscheiden, wie man gerne zahlen möchte – per Paypal, Kreditkarte, Lastschrift oder auf Rechnung. Man bekommt dann auch angezeigt, wie hoch die Kosten für die Lieferung sind – Neukunden können sich dreimal kostenfrei beliefern lassen, bevor sie ab 2,90 Euro pro Lieferung zahlen müssen. Ab einem Warenbestellwert von 100 Euro ist die Lieferung sogar grundsätzlich kostenfrei.

Der Liefertermin, den man im Vorfeld bereits reservieren sollte, wird beim Abschluss der Bestellung nochmals bestätigt. Mir wurde übrigens bei einer Bestellung um die Mittagszeit für den aktuellen Tag kein Termin mehr angeboten, sondern erst am Folgetag oder an weiteren Tagen darauf. Ich entschied mich für den Folgetag, um zu sehen, ob der Service tatsächlich so schnell liefern kann.

Hat man alle Angaben getätigt und tatsächlich den Auftrag abgeschickt, hat man in seinem Benutzerkonto die Möglichkeit, nochmals die gesamte Bestellung aufzurufen. Man kann sie auch noch stornieren. Zudem erhält man eine Bestätigung per Email, in der die Bestellung erneut aufgelistet wird.

Bezüglich Pfandflaschen heißt es auf dem Portal im Anschluss an die Bestellung, man könne auch Pfandflaschen dem Lieferservice übergeben, allerdings im Umfang der getätigten Getränkebestellung. Wir hatten gar keine Getränke bestellt, weshalb sich die Frage stellte, ob ich nicht doch unsere zwei Pfandflaschen abgeben könnte. Das wollte ich am Tag der Lieferung dann testen. Die Einschränkung betreffs Pfandflaschen macht durchaus Sinn, da manche Personen unglaublich viele Pfandflaschen sammeln, bevor sie sie abgeben (solche Nachbarn hatten wir einmal, da staunten wir nicht schlecht), und der Abtransport wäre in dem Fall wohl unzumutbar für den Lieferdienst. Aber bei zum Beispiel zwei Flaschen sollte es wohl kein Problem sein, sie auch dann mitzuehmen, wenn man kein Getränk bestellt hat.

Der Tag der Lieferung

Am Tag nach der Bestellung über den REWE Online-Shop sollte die Lieferung zwischen 7:30 und 13:30 Uhr erfolgen. Um 7:31 Uhr erhielt ich eine Email, in der ich über die bevorstehende Lieferung informiert wurde.

Allerdings wurden mir darin auch eine Änderung an meiner Bestellung mitgeteilt. Ich hatte 10x „Exquisa Körniger Frischkäse“ bestellt. Leider waren allerdings nur 5x davon lieferbar. REWE entschied, mir ersatzweise 5x „Gervais Hüttenkäse“ einzupacken. Bei der Lieferung hätte ich jedoch ausdrücklich das Recht gehabt, diese Ersatzartikel abzulehnen und zurückgehen zu lassen. Schöner wäre es meines Erachtens gewesen, hätte ich einen Anruf erhalten, um gegebenenfalls in gemeinsamer Absprache die Bestellung zu ändern, da meine Mobilnummer bekannt war. Ich nahm die Lieferung letztlich aber dann so an, wie sie von REWE zusammengestellt worden ist.

Jedenfalls war ich per Email schon einmal darauf vorbereitet, dass die Lieferung tatsächlich auf den Weg gebracht war. Das fand ich gut.

Während wir frühstückten, kam um 9:47 Uhr dann auch schon der REWE Lieferservice bei uns mit einem Lieferwagen an. Weil wir ihn am Fenster schon sahen, begrüßten wir den wirklich ausgesprochen netten Boten gleich an der Haustür, um auch davon noch Fotos zu knipsen. Der Lieferant war zunächst etwas überrascht, weil ich Fotos machte. Er war auf den Produkttest überhaupt nicht vorbereitet und kannte die Aktion auch gar nicht. Als ich ihm erklärte, dass es sich um einen Produkttest handelt, fand er die Aktion toll und erklärte mir einiges zum Lieferservice, nahm sich auch ausreichend Zeit dafür, meine Fragen zu beantworten.

Unsere beiden Pfandflaschen hätte er tatsächlich übrigens mitgenommen, weil das eine überschaubare Menge ist, bei der der Lieferservice auf jeden Fall auch kulant ist, selbst wenn man keine Getränke bestellt hat.

Die Tiefkühlware wird in einem separaten Tiefkühlschrank im Lieferwagen aufbewahrt, für den man auf Wunsch auch einen ausgedruckten Auszug über die Temperatur des Tiefkühlschranks erhält als Beleg dafür, dass die Ware kühl genug transportiert wurde. Leider scheint der Ausdruck aber nicht ganz korrekt zu sein, denn der Tiefkühlschrank hatte tatsächlich -1 Grad, während auf dem Auszug etwas anderes stand. Jedenfalls kam die Tiefkühlware offensichtlich einwandfrei tiefgekühlt bei uns an, was ich sofort abtastete.

Auch die Kühlschrankware war ausreichend gekühlt.

Das Obst war wohlbehalten und von üblicher REWE-Qualität.

Die Ware war auch sinnvoll in diverse Tüten sortiert, damit das Einräumen in die Schränke recht fix möglich war.

Beim Einräumen vom Frischkäse bemerkte ich nur an einem Becher eine Delle, die vermutlich ein Transportschaden war, aber nicht zur Zerstörung der Ware geführt hat. Ich denke, das kann einmal passieren.

Vermutlich wäre ein Transportschaden aber fast gänzlich vermeidbar, wenn REWE sich für eine andere Art der Verpackung entscheiden würde. Die Waren wurden zu uns in mehreren Plastik- und Papiertüten gebracht. Von dem Lieferservice von KONSUM zum Beispiel kenne ich die Lieferung in großen Kisten, die anschließend wieder mitgenommen werden. Das halte ich für noch besser, zumal es sogar umweltfreundlicher ist.

Die Lieferung und Übergabe in Tüten geht für den Lieferanten natürlich andererseits schneller, da nicht erst Kisten im Haushalt des Bestellers ausgeräumt werden müssen. Außerdem missfällt es manch einem Kunden vielleicht, wenn der Lieferant ins Haus kommen muss, um die Ware abzuliefern, was sich durch die einfache Übergabe in Tüten natürlich auch lösen lässt.

Der Zahlvorgang beim Boten, der übrigens tatsächlich auch erst dann finaler wird, war auch recht einfach. Die vorläufige Rechnung wurde mir übergeben, und ich konnte meinen Gutscheincode einscannen lassen. Eventuell abgegebene Pfandflaschen werden dann auch bereits registriert.

Vollständig abgeschlossen wird die Rechnung allerdings erst nach Abfahrt des Lieferanten, da seitens REWE nochmals alle Eingaben auf Richtigkeit überprüft werden. Am Abend der Lieferung erhielt ich dann auch erst die tatsächliche Rechnung mit dem Betrag, der von meinem Konto abgebucht werden sollte (beziehungsweise dank des Gutscheins in Höhe von 50 Euro nicht abgebucht wurde).

Der Preis-Check

Im Anschluss an die Lieferung war für mich abschließend interessant, ob die bestellte Ware preislich der Ware im REWE-Laden vor Ort entsprach. Darum fuhren wir nach der Lieferung in den REWE, der etwa 1km von uns entfernt ist, um unsere Bestellliste mit den Preisen im Laden zu vergleichen. Bis auf eine einzige Ware – die „Wilhelm Brandenburg Salami Sticks“ – stimmten im Internet alle Preise der gelieferten Ware mit denen im Laden überein.

Dass es bei einem Produkt zu einer Abweichung im Preis gekommen ist, kann unterschiedliche Gründe haben. Der Lieferservice kam aus Stutensee, was mehrere Kilometer weiter von uns entfernt ist. Vielleicht war dort der Preis tatsächlich höher als im Laden in unserer Umgebung. Oder im Internet war einfach noch nicht der Preis angepasst worden.

Bei 18 unterschiedlichen Produkten, die wir bestellt hatten, erschien mir eine einzige preisliche Abweichung jedenfalls nicht als unbedingt gewollt, sondern eher als Versehen.

Im Übrigen fand ich auch den Preis von 2,90 Euro für die Lieferung – hätten wir ihn als Bestandskunden bezahlen müssen – absolut gut und fair. Gerade für Haushalte, die viele Produkte benötigen, aber Schwierigkeiten mit dem Transport haben, ist der Lieferservice zu diesem Preis fantastisch. Am Wochenende kostet die Lieferung wohl 3,90 Euro, aber selbst dieser Preis ist absolut vertretbar und auch im Verhältnis zu anderen Lieferservices günstig.

Fazit zum REWE Lieferservice

Das Bestellerlebnis war durchweg positiv. Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit dem REWE Lieferservice, zumal unser Bote ausgesprochen freundlich war. Die Ware kam im Wesentlichen unseren Erwartungen entsprechend an. Sicherlich werde ich den Service einmal wieder in Anspruch nehmen, wenn ich eine größere Bestellung aufgeben möchte.

Ich hätte lediglich Verbesserungsvorschläge:

Es wäre toll, wenn zumindest eine Express-Lieferungsoption für die Abendstunden angeboten würde, damit man im Notfall wenigstens noch abends am selben Tag Ware geliefert bekommen könnte. Hierfür könnte man sicher auch einen Aufschlag verlangen, wenn der Kunde nicht bis zum Folgetag warten möchte.

Wenn sich an der Bestellung des Kunden etwas ändert, sollte man diesen anrufen und dies im Vorfeld besprechen. So könnte man auch weitere Alternativen als Lieferservice anbieten, die der Kunde vielleicht bevorzugen würde. Mit dem Lieferservice von KONSUM habe ich diesbezüglich sehr gute Erfahrung gemacht. Das vermittelt auch noch mehr Kundennähe.

Die Lieferung in Kartons würde ich der Lieferung in Tüten vorziehen.

Zudem wäre die zusätzliche Zahloption EC-Karten-Zahlung beim Boten nicht schlecht, aber das ist vermutlich bei REWE aktuell nicht realisierbar, da die Rechnung erst im Anschluss an die Lieferung fertiggestellt wird.

Auf jeden Fall bin ich insgesamt begeistert vom REWE Lieferservice und finde es toll, dass es einen solchen Service nun auch in ländlicheren Regionen gibt. Als ich vor mehreren Jahren im Landkreis Karlsruhe danach suchte, gab es entweder keinen solchen Service oder nur ausnahmsweise, kulanterweise einmal eine Liefermöglichkeit zu recht hohem Lieferpreis. Dass man sich jetzt unabhängig von der Kulanz einer Einkaufskette seinen gesamten Lebensmittel-Einkauf bringen lassen kann, finde ich fantastisch.

Testergebnis: 9 /10 Punkten

Wir bedanken uns herzlich dafür, von Lecker Scouts als Produkttester ausgewählt worden zu sein! Der Produkttest war spannend und hat Spaß gemacht. So konnten wir REWE, bei dem wir ohnehin gerne einkaufen, einmal von einer anderen Seite kennen lernen.

Werbung