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Juli 14 2015
Filme — Kino,Produkttests

Minions – der Kinofilm

Am Wochenende waren wir im 2D-Kino in „Minions“. Natürlich mussten wir dem Hype folgen, auch wenn mir „Ich – Einfach unverbesserlich“ nicht wirklich gut gefallen hatte. An den Kindern zieht die Minions-Mania derzeit schließlich nicht spurlos vorbei, da war der Kinobesuch obligatorisch.

Ich ging nicht mit hohen Erwartungen in den Film, sondern stellte mich einfach auf Unterhaltung bei Popcorn und Cola ein, die nach ca. 1,5 Stunden schlichtweg beendet würde. Daher war ich überrascht, weil es am Ende doch mehr als das war.

Die Storyline fand ich sehr witzig. Die Minions, geschickt wie sie nun einmal sind, verlustigten sich über die Jahrtausende hinweg immer wieder ihrer bösewichtigen Anführer, indem sie deren Tötung und Vernichtung versehentlich in kleinen Ups-Momenten herbeiführten. So kam es dann, dass sie irgendwann herrenlos in einer Höhle verweilten und volksweit in eine Depression verfielen, die sie motivationslos stimmte.

Schließlich fasste der mutigste Minion den Entschluss, die Höhle mit zwei – mehr oder weniger (okay, eher weniger) tauglichen – Begleitern zu verlassen, um den größten Bösewicht zu suchen, der die Minions anführen könnte, damit das Volk wieder Hoffnung schöpfen konnte. Stuart, Kevin und Bob machten sich also gemeinsam auf den Weg, der sie nach England führen sollte – mit einem großen Umweg über ehemalige Kolonien der britischen Krone, versteht sich, denn Geschicklichkeit ist nun einmal nicht die Stärke der Minions.

Auf ihrem abenteuerlichen Weg trafen sie auf Werbung für den schlimmsten aktuell bekannten Bösewicht – natürlich, wie hätte es auch anders sein können, eine Frau! Ihr Name war Scarlet Overkill, die unter einem bescheidenen Kindheitskomplex litt, nämlich der Vorstellung, einmal die britische Krone tragen zu müssen, um sich endlich beliebt zu wissen.

Die drei Minions konnten Scarlet Overkill schließlich davon überzeugen, sie für ihren persönlichen bösartigen Plan zu engagieren, sodass das Minions-Volk – das gerade im Begriff war, aus Versehen einen weiteren Boss zu erlegen – wieder einen schrecklichen Bösewicht als Anführer erhielt. Aber natürlich kam es dann erneut durch die doch so überragende Geschicklichkeit der Minions zu manch einer überraschenden Wendung, die zu einigen Verwerfungen im britischen Königshaus führte.

Zu viel möchte ich nicht verraten. So viel sei aber gesagt – ich war von der ersten bis zur letzten Minute gespannt und habe mich nicht gelangweilt. Der Film wird mit Sicherheit auch in langer Erinnerung bleiben, weil er einfach außerordentlich amüsant war.

Auch meine Kleine war sehr begeistert und plädierte für die volle Punktzahl für den Film. Hier waren wir ganz einer Meinnung, darum kommen wir zum

Testergebnis: 10 / 10 Punkten

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