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August 25 2015
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BaroCook, das flammenlose Kochsystem – Der Container Test

Dank Izzy Sport durften wir das flammenlose BaroCook-Kochsystem einmal testen. Dieser Beitrag ist der erste von zwei, die wir dazu veröffentlichen werden. Für den folgenden Artikel haben wir die BaroCook Kochsystem-Container in den Größen 320ml und 850ml getestet. Über die BaroCook Kochsystem-Kochbeutel wird es einen weiteren Artikel geben.

Was ist überhaupt das BaroCook Kochsystem?

Das war auch meine erste Frage, als ich erstmals davon hörte. BaroCook ist ein Kochsystem ohne Feuer, Gas oder Strom. Man kann damit unter anderem Tee, Kaffee, warme Suppe, Nudeln, Reis, Fleisch und Eier kochen oder einfach nur Wasser bis zu 98°C erhitzen. Zu Hause oder unterwegs, zum Beispiel auf Reisen, kann man Instant- und Halbinstantprodukte kochen oder vorher zubereitete Speisen aufwärmen, um ein warmes Frühstück, Mittagessen oder Abendessen zu genießen.

Um Essen oder auch Getränke zu erwärmen, gibt man den Inhalt eines BaroCook Heating Packs in den Zwischenraum der beiden Behälter eines Containers der Größe 320ml oder 850ml und füllt Wasser hinzu. Hierdurch erhitzt sich der Container auf bis zu 98°C. Diese Wärme hält über 30 Minuten an. Innerhalb von 10 bis 20 Minuten erhält der Outdoor- oder auch Indoor-Koch eine warme Mahlzeit oder ein warmes Getränk. Im Anschluss kann das Heating Pack einfach über den Hausmüll entsorgt werden. Das System ist umweltfreundlich und zertifiziert. Die Einweg-Hitzepacks gibt es in den Größen 20 Gramm und 50 Gramm und können nachgekauft werden.

Mich persönlich erinnert BaroCook an meine Zeit bei der U.S. Army, in der wir unser Essen auf freier Wildbahn auf ähnliche Weise zubereitet haben, nur war das Essen bereits im Hitzepack enthalten und man musste sich sein Pack aus verschiedenen – nicht wirklich immer leckeren – Geschmacksrichtungen aussuchen. Beim Militär nennt man dieses System MRE oder auch Meals Ready-to-Eat. Bei BaroCook dagegen entscheidet man frei, was man erhitzen möchte, das Kochsystem ist deutlich flexibler und durch die wiederverwendbaren, stabilen, qualitativ meines Erachtens hochwertigen Container umweltfreundlicher, da weniger Müll entsteht.

Die BaroCook Container

Die Container bestehen jeweils aus einem stabilen Kunststoffbehälter und einem schönen Edelstahlbehälter.

Bei der Größe 850ml ist außerdem eine stabile, schöne, optimal passende Neoprenhülle zusätzlich enthalten, die das Essen länger warmhalten kann, aber auch beim Erhitzen davor schützt, dass man sich die Hände verbrennt.

Bedeckt werden die Behälter durch einen transparenten, festklemmbaren Deckel aus Silikon, durch welchen man gut beobachten kann, wie weit der Kochvorgang bereits fortgeschritten ist.

Jeder neu erworbene Container enthält bereits ein zum Gefäß passendes Hitzepack und eine trotz fehlender deutscher Übersetzung aufgrund der Abbildungen verständliche Anleitung.

So funktioniert das Kochen mit BaroCook

  1. BaroCook Edelstahlschale aus der Kunststoffschale nehmen
  2. Essen oder Getränk in die Edelstahlschale geben
  3. Hitzepack öffnen und in der Kunststoffschale liegend mit Wasser übergießen
  4. Edelstahlschale mit dem Essen oder Getränk in die Kunststoffschale setzen
  5. Silikonabdeckung schließen und rund 10-30 Minuten warten, bis das Gericht oder Getränk erhitzt ist

BaroCook im Video-Produkttest

Wir haben BaroCook einmal unterwegs im Holiday Park getestet, um während des Tagesausflugs unnötige Kosten für Essen und Getränke zu vermeiden. Wir haben dort ein Fertiggericht mit Gemüse zu Mittag und über den Tag hinweg mehrere Kaffees gekocht. Das war unser erster Versuch, mit BaroCook zu kochen, und es hat sofort wunderbar funktioniert, wie ihr im Video sehen könnt.


Nach etwa 20 Minuten war unser Essen einwandfrei gar. Der Kaffee war nach schätzungsweise fünf Minuten trinkbereit.

Die Gefäße konnten sehr schnell und einfach rückstandslos und ohne Verschleißerscheinungen wieder gereinigt und verstaut werden. Die Hitzepacks konnten nach einer kurzen Abkühlphase schnell im Restmüll entsorgt werden.

Die Container sind übrigens so leicht, dass es nicht störte, sie in der Tasche durch den Freizeitpark zu tragen. Außerdem zogen wir natürlich mit BaroCook die Blicke anderer auf uns, die sich über die ungewöhnliche Zubereitungsweise wunderten und sofort darüber sprachen. Es hatte also auch Witz, sich an einen Tisch zu setzen und einfach loszukochen.

Auf den ersten Blick wirkt das Kochsystem vielleicht kompliziert, aber das ist es überhaupt nicht. Es geht lediglich darum, mit Wasser das Hitzepack zum Erhitzen zu bringen, der Rest erledigt sich quasi von alleine.

Für unterwegs werden wir das Kochsystem sicher gerne wieder verwenden.

Gerade das kleinere Gefäß der Größe 320ml ist sehr praktisch für Getränke. Noch besser wäre für Heißgetränke sogar der 360ml große BaroCook Becher, allerdings ist der 320ml Container ebenso ausreichend, wenn man sich einen Becher für unterwegs mitnimmt. Lediglich das Einfüllen des heißen Wassers in den Becher muss man mit dem Container vorsichtig angehen, da nicht nur der Kunststoffbehälter des Containers recht hohe Temperaturen annimmt, sondern eben auch die Edelstahlschale. Wenn man sie mit den Fingerspitzen an der oberen Kante greift, kann man sie aber ohne sich zu verbrennen zum Gießen in einen Becher aus der Kunststoffschale nehmen.

Wir sind auf alle Fälle sehr von dem Kochsystem angetan und schon gespannt auf den nächsten Einsatz.

Neugierig geworden?

Dann schaut euch doch einmal bei IzzySport in der BaroCook-Abteilung um, vielleicht findet ihr ein Produkt, das zu euch passt.

Testergebnis: 10 / 10 Punkten

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